May 22 2013

“Ware Frau – Prostitution: (k)ein Problem” Film+Diskussion zum Thema Prostitution Dienstag 28.5.2013 um 19.30 im Hermann

Category: Vorträgeakj-greifswald @ 22:07

Flyer Ware Frau

 

 

 

 

 

 
Der AKJ lädt am Dienstag den 28. Mai 2013 in die Brasserie Hermann (Gützkower Str. 1) zu einer Veranstaltung zum Thema “Ware Frau – Prostitution: (k)ein Problem”


Einlass ist ab 19.30 Beginn um 20.00, Die Veranstaltung ist kostenlos.

Es soll zunächst ein Film gezeigt werden und im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Zum Film: Die Autor*innen Katrin Eckert und Lukas Roegler sind nach Nigeria gereist und erzählen die persönlichen Geschichten von Frauen, deren Traum von Europa in deutschen Bordellen endete. Sie sprachen auch mit Polizisten und zeigen, warum der deutsche Rechtsstaat im Kampf gegen den nigerianischen Menschenhandel oft versagt. (Länge: 44:20 MinutenErscheinungsdatum: Mai 2013)

Zur Referentin: Frau Asbrock arbeitet für den Zora-Rat in Schwerin dessen Ziel es ist,dass in Mecklenburg- Vorpommern Opfer, die von Menschenhandel und/oder Zwangverheiratung betroffen oder bedroht sind, die Möglichkeit zur Beratung, Betreuung und Unterstützung erhalten. Sie wird nach dem Film Fragen beantworten und einen Einblick in die Situation und Probleme vor Ort geben.

Zur Veranstaltung: Die Veranstaltung soll dazu dienen Interessierten einen Einblick in das Problem der (Zwangs-)Prostitution insbesondere in Deutschland zu geben. Dabei soll es unter Anderem darum gehen, wie es sich ausgewirkt hat, das in Deutschland 2002 Prostitution legalisiert wurde während in anderen Ländern wie Schweden ein Modell die Freierkostenlos. sich strafbar machen. Dies hatte enormen Einfluss auf die Anzahl von sich prostituierenden Menschen in Deutschland und auch hinsichtlich der Kontroll- und Verfolgungsmöglichkeiten der Polizei führte die Legalisierung zu erheblichen Problemen. Ferner soll der Zusammenhang von Prostitution und Menschenhandel aufgezeigt werden und ein Einblick in die Schicksale von Frauen welche als Opfer von Menschenhandel in deutschen Bordellen gelandet sind gegeben werden. In der Öffentlichkeit wird durch die Legalität von Prostitution oftmals der Eindruck erweckt, das die Anbietung von sexuellen Dienstleistung freiwillig erfolge, obwohl min. 90% der sich prostituierenden Menschen in Deutschland sich in verschiedenen Formen der Abhängigkeit befinden. Dies in das Bewusstsein der Menschen zu rufen und sie hierfür zu sensibilisieren ist Ziel der Veranstaltung.


Mar 27 2013

Wenn Überwachung nicht schützt, sondern schadet – wie Verfassungsschutzberichte wirken

Category: Allgemeines,Vorträgeakj-greifswald @ 17:39

 

Infoveranstaltung, Donnerstag, 4.4. 2013, 20.30 Uhr im IKuWo

Mit

Peer Stolle (Rechtsanwalt)

Sebastian Erb (Journalist)

Verfassungsschutzbehörden agieren nicht nur gemäß ihrer Aufgabe im Dunklen, auch ihre Berichte geraten immer wieder ins Zwielicht. Der Band Feine Sahne Fischfilet wurde im letzten Verfassungsschutzbericht für M-V mehr Platz gewidmet als dem NSU. Die dadurch ausgelöste öffentliche Aufmerksamkeit war zwar hervorragende Promo für das neue Album, ein Grund zur Freude war es jedoch nicht. Das Label „verfassungsfeindlich“ hat schon oft dazu geführt, dass Vereine oder Institutionen nicht mehr zu einer Zusammenarbeit mit „Extremist_innen“ bereit waren – und tun sie es doch, geraten sie selbst ins Visier. Gerade zivilgesellschaftliche Initiativen finden sich unverhofft in der Extremismus-Ecke wieder, wie zuletzt das IKuWo in Greifswald. Anfang des Jahres untersagte dann das Verwaltungsgericht Schwerin deren Erwähnung im Verfassungsschutzbericht.

Wie kam es dazu? Warum stellt ein Gericht fest, dass der Verfassungsschutz Grundrechte verletzt, statt sie zu schützen? Welche Erkenntnisse werden in den Berichten präsentiert? Und welche Auswirkungen hat das für die darin Erwähnten?

Die Veranstaltung thematisiert das (Un)Wesen von Verfassungsschutzberichten und informiert über deren Gefahren.

Peer Stolle ist Vorstandsmitglied der Bürgerrechtsorganisation RAV und führt als Anwalt die Klagen gegen den Bericht für M-V 2011. Sebastian Erb schreibt für die taz u.a. über die Arbeit der Sicherheitsbehörden.

Gefördert von: Holtfort-Stiftung, Studierendenschaft Uni Greifswald, Studentenwerk Greifswald, Sparkasse Vorpommern

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Jun 01 2012

BAKJ-Kongress in Greifswald!

Category: Allgemeines,BAKJ,Vorträgeakj-greifswald @ 08:49

Kongress “Über Leben in Abhängigkeit! vom 8. bis 10. Juni im Klex, Greifswald

Es hat leider etwas länger gedauert, die wichtigsten Infos zum Sommerkongress des BAKJ auf die Website zu stellen, aber ab sofort findet ihr alle wichtigen Infos auf dieser Seite.

Schaut auf jeden Fall kurz zu vor noch mal drauf, die letzten Ergänzungen und Änderungen zum Programm werden in den nächsten Tagen aktualisiert…


May 11 2012

Mi. 16.5.2012, 20 Uhr im Klex – Break the Silence – Infoveranstaltung mit der Initiative Oury Jalloh

Category: Flüchtlinge,Vorträgeakj-greifswald @ 16:10

Hintergrund: Oury Jalloh starb Anfang 2005 bei einem Brand in einer Dessauer Polizeizelle. Die Polizei behauptete, er habe sich selbst angezündet, obwohl Hände und Füße gefesselt waren. Das Landgericht Dessau sprach zwei Polizeibeamte vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung mit Todesfolge trotz widersprüchlicher Zeugenaussagen frei. Der Freispruch gegen den Dienstgruppenleiter wurde allerdings vom Bundesgerichtshof wegen unzureichender Beweiswürdigung aufgehoben. Zudem wurde die mangelnde Aufklärungsbereitschaft der Polizei beklagt. Seit 2011 wird der Prozess vor dem Landgericht Magdeburg neu aufgerollt.

Die „Initiative Oury Jalloh“ kämpft unter dem Motto Break the Silence für eine Aufklärung der Todesumstände von Oury Jalloh. Dabei richtet sie sich insbesondere gegen die Verschleierung der polizeilichen Verantwortlichkeit. Sie wird u.a. über das Konzept der Prozessbeobachtung berichten, über widersprüchliche Polizeiaussagen, unzureichende Gutachten und die Schwierigkeit, ein Gericht zu sorgfältiger Sachverhaltsaufklärung zu bewegen und die eigenen Erfahrungen mit der Polizei.

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Apr 06 2012

Praxisworkshop Examen ohne Repetitor, 14.04.2012

Category: Vorträgeakj-greifswald @ 11:17

Praxisworkshop Examen ohne Repetitor Samstag,14.04.2012

11-16 Uhr

SR 109. Domstrasse 20

Anmeldung unter fsr-jura@uni-greifswald.de

mit Thors­ten Depp­ner und Phi­lip Ru­sche (Autoren des Buches “Examen ohne Repetitor”)

Zu­sam­men mit den Au­to­ren des Buchs „Ex­amen ohne Re­pe­ti­tor“, Thors­ten Depp­ner und Phi­lip Ru­sche, wol­len wir einen Work­shop ver­an­stal­ten, der auf viele Fra­gen rund um das Staats­ex­amen Ant­wor­ten lie­fern soll.

Wie grün­det man eine Lern­grup­pe?

Wie er­stellt man einen Lern­plan für das Staats­ex­amen?

Wel­che al­ter­na­ti­ven Lern­me­tho­den gibt es?

Wie kann man mit einem kri­ti­schen Blick das Staats­ex­amen be­wäl­ti­gen ohne sich voll­kom­men der „herr­schen­den Mei­nung“ an­zu­pas­sen?

Der Work­shop ist dabei nicht nur für kom­men­de Ex­amens­kan­di­da­t_in­nen in­ter­es­sant, son­dern für alle Stu­die­ren­de, die ihr Stu­di­um in die ei­ge­nen Hände neh­men wol­len.


Jan 12 2012

Vortrag: Examen ohne Repetitor (neuer Termin) Di 17.1.2012 20.00 s.t.

Category: Vorträgeakj-greifswald @ 19:57


Nov 17 2011

“Europa – sein Recht und dessen Eigenart”, Vortrag von Prof. Uwe Wesel am 22.11. um 19 Uhr im Krupp-Kolleg

Category: Vorträgeakj-greifswald @ 16:46

Prof. Wesel wird zunächst die Grundthese  seines Buchs über die “Geschichte des Rechts in Europa” beschreiben. Diese lautet, dass seit der griechischen und römischen Antike die Eigenart des europäischen Rechts darin  besteht, dass ihr Fundament, die Trennung von Recht und Religion und Staat und Kirche gewesen sei. Auf diesem Fundament -  beschrieben mit einem berühmten Fall aus dem 17. Jahrhundert – entstanden allmählich in Europa Demokratie, Menschenrechte sowie wissenschaftlicher, technischer und wirtschaftlicher “Fortschritt”. Ergänzend folgt ein Bericht über die drei außereuropäischen Rechtskreise, den chinesisch/japanischen, indischen und islamischen und abschließende ein kurzer Überblick über die Geschichte der europäischen Integration mit einigen Bemerkungen zu ihrer Zukunft.
Uwe Wesel, 1933 in Hamburg geboren, studierte Klassische Philologie und Jura. Seit 1968 ist er (inzwischen emeritierter) Professor für Rechtsgeschichte und Zivilrecht an der Freien Universität Berlin. Er ist anders als die meisten seiner juristischen Fachkolleg_innen über die Fachgrenzen hinaus bekannt. Er schreibt als freier Journalist regelmäßig (u.a.) für die ZEIT, die kritische Justiz und das Kursbuch. Dabei gelingt es ihm mit seinem ungewöhnlich lebendigen und anschaulichen Schreibstil sonst (oft) sehr trocken dargestellte Materien auch Nicht-Jurist_innen näherzubringen. Seit 2006 ist Uwe Wesel zudem als Rechtsanwalt tätig.


Nov 17 2011

Examen ohne Rep – Vortrag am 21.11. um 20 Uhr

Category: Vorträgeakj-greifswald @ 14:25


Jun 18 2011

ACHTUNG: Vortrag „Wie entstehen Machtverhältnisse? – Recht als Herrschaftsinstrument“ fällt leider aus

Category: Vorträgeakj-greifswald @ 18:41

Leider muss der Vortrag mit Uwe Wesel am Montag dem 20.06. aus familiären Gründen ausfallen. Er wird aber nachgeholt. Haltet Augen und Ohren offen.


Jun 07 2011

Vortrag: „Wie entstehen Machtverhältnisse? – Recht als Herrschaftsinstrument“ Mo 20.06.2011 20.00 uhr

Category: Vorträgeakj-greifswald @ 10:17

Wie entstehen Machtstrukturen? Der Vortrag soll aufzeigen, wie sich hierarchische Strukturen
in einer egalitären Gesellschaft bilden und verfestigen konnten. Dabei soll insbesondere die Rolle
des Rechts bei diesem bis heute andauernden Prozess kritisch beleuchtet werden. Im Anschluss an
den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.
 
Uwe Wesel, 1933 in Hamburg geboren, studierte Klassische Philologie und Jura. Von 1968 bis 2001
war er Professor für Rechtsgeschichte und Zivilrecht an der Freien Universität Berlin. Er ist,
anders als die meisten seiner juristischen Fachkolleg_innen, über die Fachgrenzen hinaus bekannt
und schreibt als freier Journalist regelmäßig u.a. für die ZEIT, die Kritische Justiz und das
Kursbuch. Dabei gelingt es ihm mit seinem ungewöhnlich lebendigen und anschaulichen
Schreibstil sonst vielfach sehr trocken dargestellte Zusammenhänge auch Nicht-Jurist_innen
näherzubringen. Seit 2006 ist Uwe Wesel zudem als Rechtsanwalt tätig.
 
 
Eintritt frei !

ACHTUNG: auf den Flyern und Plakaten steht teilweise noch die alte Uhrzeit (18.00) richtig ist: 20.00 s.t.


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